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Notizen zur "Biennale di Venezia" 2013

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Notizen zur "Biennale di Venezia" 2013
Venedig ist immer einen Besuch wert. Die Biennale (bis zum 24. November) ist spannend und interessant.

Vor allem der Zentralpavillon, wo der jüngste Biennale - Arte visive - Komissar aller Zeiten sein Thema "Il palazzo enciclopedico" sehr schön thematisiert hat: Übersichtlich, präzise, intelligent, elegant... Vielleicht etwas rückwärtsgerichtet für DIE internationale Schau zeitgenössischer Kunst, die erste, die es seit 1895 gibt und die Bedeutendste. Die im (Fassade in unaufdringlich in Weiß gehaltenem und mit "Biennale" angenehm zurückhaltend bezeichneten) Hauptpavillon gezeigten KünstlerInnen sind entweder schon gestorben oder in vorgerücktem Alter wie Frau Professorin Maria Lassnig, von der dreißig Jahre alte Arbeiten gezeigt werden. Sehenswert und mit Verbindung zum Buch (siehe Motto), das auch teilweise in den Präsentationen im Arsenale (zu zugeschachtelte Ausstellungsarchitektur) sowie in den über ganz Venedig verteilten Ausstellungslocations zur Sprache kommt. Die Länderpavillons in den Giardini relativ harm- und spannungslos - wo sich auch der Österreich-Pavillon bestens langweilend einreiht. Sonst sind viele Entdeckungen, Uninteressantes und sehr Spannendes über die ganze Lagune verstreut zu machen.

Buon divertimento - auch für den buchaffinen Menschen in primis!

Veröffentlicht am 06 Jun 2013

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