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Was ein Literaturwissenschaftler von seinen Gegenständen lernen kann. 50 Jahre mit Karl Kraus

Autor: Bettina Führer

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Was ein Literaturwissenschaftler von seinen Gegenständen lernen kann. 50 Jahre mit Karl Kraus
Am 17. Juni verabschiedete sich der Karl-Kraus-Experte Sigurd Paul Scheichl von der Universität Innsbruck mit einer Vorlesung, in der er sich kritisch mit dem heutigen Wissenschaftsbetrieb auseinandersetzt, erzählt, wie Karl Kraus sein Weltverständnis geprägt hat, und warum man gerade als Literaturwissenschaftler auch aus Vergnügen lesen sollte.
Die Abschiedsvorlesung im Wortlaut finden Sie untenstehend als PDF-Datei.

Sigurd Paul Scheichl (geb. am 11. Jänner 1942 in Innsbruck) studierte Germanistik und Anglistik in Innsbruck und Wien sowie als Fulbright-Stipendiat an der University of Kansas (USA). Von 1967 bis 1971 war er Lektor für Deutsch an der Universität Bordeaux; ab 1971 war er am Institut für Germanistik der Universität Innsbruck, nach Gastdozenturen in Graz und Dakar (Senegal) von 1992 bis 2010 als ordentlicher Professor für Österreichische Literaturgeschichte und Allgemeine Literaturwissenschaft. Am 17. Juni 2014 hielt er seine Abschiedsvorlesung.

Scheichl ist Mitglied der Grazer Autorenversammlung und Mitbegründer der inzwischen eingestellten Tiroler Literaturzeitschrift „Inn“.

Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit liegen auf Literatur in Österreich im 19. und 20. Jahrhundert (speziell Kraus, Grillparzer und Nestroy), Zeitschriftenforschung, der sprachlichen Analyse literarischer Texte sowie den Themen Judentum und Antisemitismus in der Literatur. Eine umfassende Liste seiner Publikationen finden Sie hier

Foto: privat

Veröffentlicht am 08 Jul 2014

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