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Das Risiko des niedergeschriebenen Erbes der Menschheit

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Als Reaktion auf die weltweite, auffällige Zunahme an Diebstählen hat die Britische Nationalbibliothek zusammen mit der Kunst-Recht-Kommission der französischen „Union Internationale des Avocats“ (UIA) und dem Institute of Art&Law in London eine ganztägige Konferenz dem Thema gewidmet.

ILAB-Präsident Norbert Donhofer hat zusammen mit andern hochkarätigen ExperteInnen (darunter BibliothekarInnen, ArchivarInnen, RepräsentantInnen von VerkäuferInnen und AuktionärInnen, SicherheitsexperteInnen und AnwältInnen) am 26. Juni in der Britischen Nationalbibliothek diskutiert. In seinem Vortrag konzentrierte er sich auf die spektakulären Diebstähle von antiken Schriften und Büchern wie z.B. dem Diebstahl in der Girolamini Bibliothek in Neapel im Jahr 2012, und die aus diesen Fällen gezogenen Lehren.

Die Konferenz in London ist ein erster Schritt, um nicht nur die Koordination und Kommunikation zwischen Sammlern und dem Handel zu intensivieren, sondern auch um die öffentliche Wahrnehmung dieser Problematik zu schärfen. Die unterschiedlichen Teilnehmer und Anwesenden sind dazu eingeladen, die Diskussion in den folgenden Jahren weiterzuführen, um die bestehenden Probleme zu lösen und ein Regelwerk zu finden, wie mit den Diebstählen umgegangen werden soll, wie der Handel mit gestohlenen Werken verhindert werden kann und in weiterer Folge die Werke ihren rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben werden können.

Die nächste Konferenz ist für Juni 2016 in New York geplant.

Veröffentlicht am 11 Jul 2015

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