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5. Bibliophiler Salon - Im Herz der Finsternis

Buchhändler: Antiquariat Dr. Paul Kainbacher

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5. Bibliophiler Salon - Im Herz der Finsternis 5. Bibliophiler Salon - Im Herz der Finsternis
Das Antiquariat Kainbacher bietet alte und vergriffene Bücher aus allen Wissensgebieten an. Die Spezialgebiete sind seltene Bücher und alte Drucke zu Reisen vergangener Tage sowie zu Forschungsexpeditionen und Naturwissenschaften in früheren Zeiten. Ein weiteres Gebiet stellen alte Photographien dar - auch diese auf Reisen in den vergangenen Jahrhunderten, fremde Länder und damals exotische Kulturen fokussiert.

Der 5. Bibliophile Salon beschäftigt sich mit der Entdeckungsgeschichte Zentralafrikas und der Rolle von Österreichern dabei.

1.Vortrag 17:00:
Congo - Österreicher im Herz der Finsternis

Mit seinem weltberühmten Roman „Herz der Finsternis" verarbeitete Joseph Konrad seine eigenen Erfahrungen im Kongostaat des belgischen Königs Leopold II. zu einer bedrückenden Apokalypse europäischer Kolonialpolitik. Welche Personen aus Österreich-Ungarn waren damals im Kongo präsent? Was berichten sie über ihre Erfahrungen, und decken sich ihre Wahrnehmungen mit jenen von Joseph Konrad?

Walter Sauer ist Professor am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte und wissenschaftlicher Leiter des Dokumentations- und Kooperationszentrums Südliches Afrika (SADOCC) in Wien. Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind die verdrängte Kolonialgeschichte der Habsburgermonarchie, afrikanische Migration nach Österreich seit dem Mittelalter sowie die Rezeption Afrikas (Afrikavorstellungen) in Kunst und Literatur.

2. Vortrag 19:00:
Oscar Baumann's Expeditions- und Alltagsfotografien aus Zentral- und Ostafrika

Durch Zufall wird der im Jahr 1864 in Wien geborene Afrikaforscher Oscar Baumann zum Fotografen: Eine geschenkte Kodak-Kamera liefert ihm 1892 erste beeindruckende Bilder von den Menschen, denen er auf seiner Suche nach dem Ursprung des Nils begegnet. Später, als k.u.k. Konsul auf Sansibar, fotografiert er - bis zu seinem frühen Tod 1899 - immer wieder seine afrikanischen Freunde, die für ihn den "Ver Sacrum", den kolonialen, "heiligen" Frühling, darstellen.

MMag. Martin Peter Pfitscher, geboren am 12.03.1965, unterrichtete nach Abschluss seines Studiums der Rechtswissenschaften "Rechts und Wirtschaftskunde" in Südtirol. Ab 1999 begann er in Graz als Kunstvermittler für Museen und andere Institutionen zu arbeiten. Ab 2013, nach Abschluss seines Kunstgeschichtestudiums in Wien im Jahr 2012, war er bis 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Aufarbeitung des vom Photoinstitut Bonartes angekauften fotografischen Nachlasses des Ethnografen Hugo Bernatzik mitverantwortlich.

Veröffentlicht am 03 Mar 2016

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