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Buch und Kunst vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert

Autor: Bettina Scheidl

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Buch und Kunst vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert Buch und Kunst vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert Buch und Kunst vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert Buch und Kunst vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert
Seit mehr als 40 Jahren zählt das angebotene Seminar für AntiquarInnen aus dem deutschsprachigen Raum zum jährlichen Fixpunkt: Diesmal führte das Fortbildungswochenende die VertreterInnen des antiquarischen Fachs nach Wolfenbüttel in Niedersachsen.

Organisiert wurde die Tagung auch heuer vom Verband Deutscher Antiquare (VDA) in Kooperation mit dem Verband der Antiquare Österreichs (VAÖ), der Genossenschaft der Internet-Antiquare (GIAQ) sowie der Vereinigung der Buchantiquare und Kupferstichhändler in der Schweiz (VEBUKU).

Neben Fachvorträgen von BuchforscherInnen und AntiquarInnen über mittelalterliche Handschriften (Dr. Christian Heitzmann), alte Drucke der Schwerpunkte alte Naturwissenschaften und Alchemie (Dr. Petra Feuerstein-Herz), historische Handschriften wie jenen Marquard Gudes (Dr. Patrizia Carmassi), die  Rekonstruktion der Bibliotheken von Augustiner-Chorfrauen (Dr. Britta-Juliane Kruse) oder frühneuzeitliche Grafikbestände (Judith Tralles) standen für die TeilnehmerInnen auch Exkursionen auf dem Programm.

Erkundet wurden unter anderem die musealen Räume und der neue Magazinbau der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel sowie die Sammlung und Ausstellung zu Hermann Zapf (Vortrag durch Dr. Nikolaus Weichselbaumer).
Auch das Klopstockhaus und die Lyonel-Feininger Galerie in Quedlinburg, die Sammlung Jürgen Eyssens (Präsentation durch Hermann Wiedenroth) sowie das Gleimhaus in Halberstadt wurden zusammen besichtigt. Eine literarische Stadtführung durch Wolfenbüttel ergänzte das Programm.

In Braunschweig erfuhren die TeilnehmerInnen zudem mehr über Goethes Wanderjahre in Lateinamerika und der Südsee (Vortrag durch Dr. Dieter Strauss). Dr. Markus Brandis informierte über das Thema "Von der Kunst zur Literatur" sowie den jüdischen Verlag „Bruno Cassirer“ in der Zeit des Nationalsozialismus.

Antiquar Robert Schoisengeier vom Antiquariat Burgverlag in Wien nahm ebenfalls am Seminar teil und fing einige Eindrücke der gemeinsamen Tage mit seiner Kamera ein. Die Fotos vom Fortbildungswochenende finden Sie hier.

Fotos: Schoisengeier

Veröffentlicht am 06 Sep 2016

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