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Antiquaria-Preis 2017 geht an Friedrich Forssmann

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Antiquaria-Preis 2017 geht an Friedrich Forssmann
Am 21. November verkündete die achtköpfige Fachjury Friedrich Forssmann als Gewinner des 23. Antiquaria-Preises für Buchkultur. Die Ehrung wird vom Verein Buchkultur e.V., der Stadt Ludwigsburg und der Wiedeking Stiftung Stuttgart gestiftet. Die feierliche Laudatio auf den Preisträger wird Frank R. Max, Reclam-Geschäftsführer zwischen 1989 und 2015, halten. Durch die Zusprechung des Antiquaria-Preises sollen jährlich herausragende Beiträge aus dem Verlagswesen, der Buchwissenschaft, der Drucktechnik sowie der Buchkunst und Schriftgraphik gewürdigt werden.

In ihrer Begründung für die Preisvergabe an Friedrich Forssmann hielt die Jury fest: "Friedrich Forssman hat bedeutende Werkausgaben - Arno Schmidt, Walter Benjamin, Christoph Martin Wieland - ebenso gestaltet wie das Gesamtbild der Publikationen von Verlagen - Reclam, Weidle u.a. - und von Institutionen wie der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Alle diese Arbeiten zeigen die akribische Liebe zum Detail, die sich unbeirrbar darauf konzentriert, modernen wie historischen Texten ihre schlüssige typographische Physiognomie zu geben. Forssman vertritt eine glanzvoll diskrete Form klassischer Buchgestaltung, mit der jene ideal lesbaren Texte entstehen, über die ein Meister wie Tschichold mit nüchternem Understatement die Formel setzte: ,Erfreuliche Drucksachen durch gute Typographie'."

Eine Ehrung der Jury darf außerdem der Verein Künstlerhaus Ahrenshoop für Buchobjekte in der Edition Hohes Ufer entgegennehmen, die seit mehr als zwanzig Jahren im internationalen Zusammenspiel zwischen renommierten KünstlerInnen und SchriftstellerInnen entstehen. Zunächst erschienen Grafikmappen zu Gedichten Ingeborg Bachmanns oder Friederike Mayröckers, inzwischen sind es Multiples in vielfältigsten Formen und kleinen Auflagen. Im Verlauf der Jahre entstanden eindrucksvolle Resultate, die im Künstlerhaus Lukas und dem Neuen Künstlerhaus Ahrenshoop im Rahmen von Ausstellungen besichtigt werden können.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Fotocredit: Gregor Baron

Veröffentlicht am 21 Nov 2016

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