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CA Book Fair: „Immer für Überraschungen gut“

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CA Book Fair: „Immer für Überraschungen gut“ CA Book Fair: „Immer für Überraschungen gut“ CA Book Fair: „Immer für Überraschungen gut“ CA Book Fair: „Immer für Überraschungen gut“
Zum insgesamt 50. Mal rückte die California Book Fair von 10. bis 12. Februar das historische Buch in den Mittelpunkt: Mehr als 200 AusstellerInnen aus 20 Ländern der Welt präsentierten im Marriott City Center von Oakland ausgewählte Stücke wie antiquarische Bücher, seltene Manuskripte, wertvolle Autografen, Grafiken oder Fotografien. Auch in diesem Jahr wurde die California Book Fair von der Antiquarian Booksellers‘ Association of America (ABAA) und der International League of Antiquarian Booksellers (ILAB) organisiert.

Seitens des Verbands der Antiquare Österreichs waren die Mitglieder Inlibris, Dr. Paul Kainbacher und Rotes Antiquariat und Galerie Wien-Berlin mit einem Messestand in Kalifornien vertreten.

Hinsichtlich der reibungslosen Organisation und der hohen Frequenz an BesucherInnen zieht Dr. Paul Kainbacher ein positives Resümee: „Die California Book Fair war überaus interessant, nicht nur wegen der vielen Aussteller, sondern auch im Hinblick auf neue Kontakte, die mit privaten SammlerInnen und Interessenten geknüpft werden konnten. Gerade auch mit Blick auf eine neue Sparte, nämlich islamische Manuskripte und Originalfotografien, ergaben sich viele interessante Begegnungen.“

Im Unterschied zu Antiquariatsmessen in Europa kennzeichne das Publikum amerikanischer Messen vor allem ein ausgeprägter ästhetischer Anspruch an Kaufobjekte, wie Dr. Paul Kainbacher erzählt: „Das Interesse liegt klar bei Produkten, die etwas für das Auge hergeben. Von zentraler Bedeutung ist bei amerikanischen Messen zudem das persönliche Gespräch mit KundInnen.“ Die California Book Fair verzeichnete zudem eine verstärkte Teilnahme renommierter Institutionen wie dem J. Paul Getty Museum oder mehrerer Universitätsbibliothek wie etwa der Bancroft Library (University of California, Berkeley), so Kainbacher.

Eine ähnliche Einschätzung zur California Book Fair teilt Christian Bartsch (Rotes Antiquariat und Galerie Wien-Berlin): „Die Messe war sowohl hinsichtlich neuer Kontakte als auch spontan entschlossener KäuferInnen ein Erfolg und ich freue mich schon auf die ILAB-Messe 2018 in Pasadena. Zudem sind amerikanische Messen immer für Überraschungen gut. Nach dem zweiten Tag hätte ich noch folgendes Fazit gezogen: Es gab interessante Kontakte, allerdings blieben die Umsätze hinter den Erwartungen zurück. Letzteres änderte sich dann allerdings schlagartig in den letzten zwei Stunden der Messe durch mehrere Verkäufe.“

Weitere Informationen zur California Book Fair finden Sie hier.

Fotocredit: (c) Christian Bartsch

Veröffentlicht am 28 Feb 2017

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