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  • Autor: Veronika Pfolz, Veröffentlicht am 02 Oct 2013

    Musiktitel von Richard Teschner. Das Archiv der Universal - Edition als Quelle 

    Kunst, Buchforschung und Musik: Schnittpunkt dieser Interessensgebiete ist die Frage nach künstlerisch gestalteten Publikationen von Musikverlagen. Erstaunlicherweise ist dieses Thema kaum behandelt worden. In letzter Zeit wurde vor allem den Platten- und CD-Hüllen Aufmerksamkeit geschenkt. So hat das 1969 gegründete Münchner Label ECM (Edition of Contemporary Music) zwei Bände zu den Hüllen seiner Produktionen herausgegeben.1 Weiters hat das Plattenlabel Kompakt, ein 1993 gegründetes Kölner Label mit Schwerpunkt elektronischer Musik, auf der Kunstmesse Art Cologne 2013 einen eigenen Stand, wo neben den regulären Veröffentlichungen auch „Sammlereditionen und Kunsttonträger“ angeboten werden.2
    Häufig konzentriert sich das Interesse auf ein bestimmtes Motiv, das auf den Hüllen zu finden ist. Ein Beispiel sind Wolken, wie sie derzeit in einer Ausstellung, in der auch Plattenhüllen mit Variationen dieses Motivs gezeigt werden.3 oder Frauendarstellungen auf Umschlag­illustrationen der 1920er Jahre, denen eine kulturhistorische Betrachtung gewidmet ist...
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  • Autor: Murray G. Hall, Veröffentlicht am 27 Sep 2013

    Der Volk und Reich Verlag (Berlin, Prag, Wien, Amsterdam) 

    Murray G. Hall, Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Wien und Vorstand der Gesellschaft für Buchforschung, recherchiert die Geschichte des Volk und Reich Verlages und dessen Stellenwert im NS-Staat. Die Publikationen des Verlages unterschieden sich von Standort zu Standort.

    Der Volk und Reich Verlag wird zwar immer wieder in einzelnen wissenschaftlichen Publikationen – vor allem in Zusammenhang mit NS-Institutionen – erwähnt, doch steht eine umfassende Darstellung dieses Verlags und seines Programms noch aus. Über die Vielzahl der Publikationen (die auf über 500 geschätzt werden) sowie die außenpolitische Ausrichtung der Zeitschrift Volk und Reich. Politische Monatshefte (Herausgeber und Hauptschriftleiter Friedrich Heiß; Mitglied der Schriftleitung: Waldemar Wucher) informiert – zumindest für die Zeit bis 1935 – die Schrift: Um Volk und Reich. Zehn Jahre Arbeit des Volk und Reich Verlages. Berlin: Volk und Reich Verlag, 1935. Die jüngste, gründlichste und ausführlichste Darstellung der Geschichte stammt von Roland Jaeger. Der Verlag ist in unserem Rahmen aus zwei Gründen interessant: zum einem, weil er im Protektorat Böhmen und Mähren eine Niederlassung gründete und zum anderen, weil er sein Programm besonders auf schöngeistigem Gebiet dem neuen Standort anpasste...
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  • Autor: Norbert Loidol, Veröffentlicht am 26 Sep 2013

    Bericht zum ersten Abschnitt des 2012 an der OÖ. Landesbibliothek in Auftrag gegebenen Provenienz- forschungsprojektes 

    Die Oberösterreichische Landesbibliothek, die seit der Übertragung der Bundesstaatlichen Studienbibliothek von der Republik Österreich an das Bundesland Oberösterreich im Jahr 1999 unter diesem Namen figuriert, umfasst mehr als 400.000 Bücher. Nachdem aufgrund der überlangen Phase der Übernahmegespräche und -verhandlungen für die Bundesstaatliche Studienbibliothek, während der sogar Auflösung und Aufteilung der Bibliothek im Raum standen, der Bund als Bibliothekseigentümer in den Jahren vor der Übernahme keine Investitionen in eine zeitgemäße Ausstattung der Bibliothek getätigt hatte, war es zunächst eine überfällige und große Aufgabe des neuen Eigentümers, des Landes Oberösterreich, die Bibliothek zu erneuern. Im Jahr 2009 konnten eine modernen Leser- und Benutzerbedürfnissen gerecht werdende Vergrößerung und ein Umbau des Gebäudes am Schillerplatz 2 fertig gestellt werden...
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  • Autor: Dieter Tausch, Veröffentlicht am 14 Aug 2013

    „Höchste Intelligenz, größte Provinzialität“
    Ein Gespräch mit Roland Sila (Tiroler Ferdinandeum) 

    Roland Sila, Kustos der Bibliothek des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum, im Gespräch mit Dieter Tausch, dem Vorsitzenden des Verbandes der Antiquare Österreichs, über die Inhalte und die Bedeutung der Bibliothek, über die Rolle des Internets und warum er nicht von „seiner“ Bibliothek sprechen möchte.

    Das Ferdinandeum ist das zweitälteste Museum in einer Landeshauptstadt, gegründet 1823, ganz kurz nach dem Joanneum in Graz. Wie stellt sich die Geschichte der Bibliothek dar? Was hat es mit dem Brillanten im Zentrum, der Sammlung der „Dipauliana“ auf sich?

    Wichtig ist es in diesem Zusammenhang, eine Sache an den Beginn zu stellen, die heute häufig übersehen wird. Das Ferdinandeum wurde von einem Verein gegründet, der bis heute Mitgesellschafter der Betreibergesellschaft ist und sich Eigentümer des größten Kunstschatzes Tirols nennen darf...

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  • Veröffentlicht am 13 Aug 2013

    Die weltweit besten Bücher über Bücher.
    16. ILAB Breslauer Preis für Bibliographien 

    Die weltweit besten Bücher über Bücher.<br>16. ILAB Breslauer Preis für Bibliographien
    “Bibliographies are, if not the most important tool of an antiquarian bookseller, certainly one of the most important tools of antiquarian booksellers, librarians, scholars, researchers, and collectors. It is therefore only befitting that the International League of Antiquarian Booksellers (ILAB) honours a work in this scholarly field with a prize.“
    Arnoud Gerits (Secretary, ILAB Breslauer Prize for Bibliography)

    Während des 41. ILAB-Kongresses im April 2014 in Paris wird, im Anschluss an die Internationale Antiquariatsmesse der ILAB und begleitet von Festlichkeiten rund um das 100. Jubiläum des französischen Antiquariatsverbandes (SLAM), der 16. ILAB Breslauer Preis vergeben werden. Der prestigeträchtige internationale Preis ist mit 10.000 US-Dollar dotiert und wird alle vier Jahre an ein akademisches Werk im Bereich der Bibliographien vergeben...
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  • Autor: Georg M. Lechner, Veröffentlicht am 13 Aug 2013

    Wohin mit Großgrafiken in Sammlungskabinetten?
    Eine seltene Auswahl 

    Die Graphische Sammlung des OSB-Stiftes Göttweig ist im Vergleich zu öffentlichen Instituten ein kleines Kabinett. Auch hier hat sich aber über Jahrhunderte Großgrafik angesammelt, v.a., wenn zu den ca. 32.000 Objekten gelegentlich Neuerwerbungen in überdimensionierter Größe hinzukamen, um notwendige Vergleichs- und Gegenstücke als Ergänzung oder Vervollkommnung in diversen Ausstellungen präsentieren zu können. Gehen Grafiken inkl. Passepartouts in ihren Maßen über handelsübliche Grafikschränke (Lichte Weite innen: 92 x 126 bzw. 102 x 212 cm) hinaus, handelt es sich um Großgrafik. Einst waren die Drucke in 200 hölzernen, weißgetünchten und punzierten Schweinslederkassetten in 4 verschiedenen Folio-Größen ohne Passepartouts nach nationalen Schulen geordnet untergebracht...
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  • Autor: Isabella Koranda, Veröffentlicht am 23 Jul 2013

    Papierkonservierung – Ein Blick hinter die Kulissen 

    Papierkonservierung – Ein Blick hinter die Kulissen
    Ob in Form von Büchern, historischen Dokumenten, Moderner Kunst, Zeichnungen Alter Meister oder dreidimensionaler Objekte: Papier ist allgegenwertig. Und so vielfältig das Material Papier eingesetzt wurde und wird, so abwechslungsreich gestaltet sich die Aufgabenstellung an den Konservator/Restaurator.

    Ein berühmtes Kunstwerk von Andy Warhol bedarf ebenso liebevoller Betreuung wie der letzte Brief des Großvaters, geschrieben an der Front in den Wirren der letzten Tage des zweiten Weltkrieges - das eine von erheblichem monetären Wert, das andere ein Stück persönliche Geschichte, unbezahlbar für die Familie...
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  • Autor: Jürgen Gottschalk, Veröffentlicht am 03 Jul 2013

    Der Gott des Scherzes und des Schalks und der „jüdische“ Witz und Humor in Wien und Österreich von 1789 bis 1848 

    Der Gott des Scherzes und des Schalks und der „jüdische“ Witz und Humor in Wien und Österreich von 1789 bis 1848
    Eine Betrachtung über den Nutzen von Autopsie auch für Antiquare

    Uns sind zum Thema jüdischer und „jüdischer“ Witz und Humor Bücher begegnet, für die wir weder einen bibliographischen Nachweis noch einen Bibliotheksstandort finden konnten. Selten genug, aber auch vorkommend sind Titel, die zwar bibliographisch nachgewiesen sind, aber in keiner Bibliothek (bisher) zu finden waren. Zu dieser letzteren Gruppe gehört das Werk: Komus, oder Witz und Laune, Scherz und Frohsinn, für Freunde fröhlicher Stunden. Wien: Leopold Grund 1807. 288 S.

    Nehmen wir dieses Werk zum Anlass einer Betrachtung, was Wissenschaftler, Antiquare und Bibliophile bei Interesse für unser Gebiet für Möglichkeiten haben, die Mikroforschung in diesem Fach Step for Step voranzubringen...
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  • Autor: Dieter Tausch, Veröffentlicht am 27 Jun 2013

    Wozu braucht der Antiquar – die Antiquarin – eigentlich Bücher? 

    Gedanken von Dieter Tausch über die Handbibliothek als Pension von damals und mit der Conclusio, dass der moderne Antiquar/die moderne Antiquarin Bücher vor allem zu einem brauche: Zum Spaß!

    Was soll ich mit den leeren Regalflächen: VD16 ans Museum verschenkt, ADB ans Stadtarchiv verschenkt, JAP komplettest bis 1999 bei Zisska und Schauer um 800.—Euro brutto versteigert, Schottenloher ans Museum verschenkt, Kinderbuchbibliographien halbiert und einer Kollegin geschenkt, diverse Personalbibliographien an KollegInnen verschenkt, Spielkartenliteratur dezimiert und an Sammler verschenkt, Andachtsbilder-Literatur dezimiert und an Sammler verschenkt, weitere Schenkungen an Archive, Denkmalamt, Propsteien etc.etc. es wäre fortzufahren... Die komplette „Antiquitätenzeitung“ (in der Folge „kunst und auktionen“), das komplette „Philobiblion“, die komplette „Zeitschrift für Bücherfreunde“, das komplette „Aus dem Antiquariat“ wandert demnächst kostenlos ins Ferdinandeum und ich muß mich glücklich schätzen, daß die Bände dort (vorläufig) noch sicher sind...

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  • Autor: Michael Truppe, Veröffentlicht am 27 Jun 2013

    Von Andrea Palladio bis zu Friedrich Achleitner:
    Die Sondersammlung der Bibliothek der TU Graz 

    Von Andrea Palladio bis zu Friedrich Achleitner:<br>Die Sondersammlung der Bibliothek der TU Graz

    Viele der öffentlichen österreichischen Bibliotheken besitzen Sondersammlungen, in welchen Bücher aufgrund verschiedenster Kriterien aus dem allgemeinen Bestand herausgelöst sind. Zumeist werden Bücher vor einem bestimmten Erscheinungsjahr oder besonders kostbare in der sogenannten Sondersammlung zusammengefasst.

    Die Bibliothek der Technischen Universität Graz besitzt auch eine Sondersammlung, die vom Leiter der Zeitschriftenabteilung Herrn Franz Pichler seit 2010 mit betreut wird. Herr Pichler war so freundlich und hat mich als Vertreter des Verbandes der Antiquare Österreich empfangen und zu einer kleinen Führung eingeladen...

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