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  • Autor: Eliabeth Weinek, Veröffentlicht am 10 Jun 2013

    Des Sammlers liebstes Stück 

    Des Sammlers liebstes Stück
    Des Sammlers liebstes Stück fand ich, - Sie werden es kaum glauben, - versteckt in einer großen Vase, wohl umwickelt mit Seidenpapier und einem kleinen Stoffballen. Als ich unlängst auf dem Flohmarkt eine hübsche Vase kaufte, wusste ich noch nicht, dass die Schwere von einer im Bauch der Vase versteckten Büste von Kaiserin Elisabeth stammt. Ich dachte, der Ton sei so schwer und erst zu Hause, als ich die Vase zu reinigen vorhatte, klaubte ich zuerst den Stofffetzen, dann das Seidenpapier - und siehe da, die nun abgebildete Büste von Elisabeth kam zum Vorschein. Die Vase zu teuer bezahlt, aber was tuts, wenn man Vasenliebhaber ist. So verbleibt die Vase bei mir, aber die Büste sucht eine Verehrerin...
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  • Veröffentlicht am 12 Jun 2013

    KATALOGEMPFEHLUNG
    Kupferstiche der Sammlung von Wilhelm III. von
    Oranien-Nassau 

    <small>KATALOGEMPFEHLUNG</small><br>Kupferstiche der Sammlung von Wilhelm III. von<br>Oranien-Nassau
    Das Antiquariat Clemens Paulusch vereint in einem neuen Katalog Kupferstiche aus der Sammlung von Wilhelm III. von Oranien-Nassau.

    Die niederländische Kupferstecherin, Verlegerin und Koloristin Anna Beek (1657-1717) hatte die Aufgabe, die topografischen Sammlungen von Wilhelm III. von Oranien-Nassau uniform zu gestalten, als Grundlage verwendete sie Stadtansichten von Merian, Braun-Hogenberg sowie Janssonius. Fast alle Ansichten wurden vergrößert, dafür wurden diese zerschnitten und der entstandene Zwischenraum mit kräftigem, leuchtendem Kolorit gefüllt. Im Ver- gleich mit dem legendären Kolorit ihres Zeitgenossen Dirk Jansz. van Santen aus dem van der Hem-Atlas fallen die Anna-Beek-Blätter qualitativ geringfügig ab (siehe unten direkter Vergleich des Blattes Innsbruck), jedoch sind auch sie herausragende Beispiele für die Qualität des niederländischen Kunsthandwerks des 17. Jahrhunderts, alle Blätter sind in dieser Form Unikate...
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  • Veröffentlicht am 11 Jun 2013

    Die Wiege der Kochkunst 

    Die Wiege der Kochkunst
    Die zweite gedruckte Ausgabe (1500) des ältesten erhaltenen Kochbuches der römischen Antike ist nur eine von mehreren Inkunabeln, die das Wiener Antiquariat Norbert Donhofer kürzlich erworben hat.

    Pfeffer, Salz, Zimt, Piment, Absynth, Olivenöl, Spargel, Zitronen, Melonen, Karotten, Mais, Raps, Tomaten, Mehl, Fisch, Fleisch, Schinken, Leber, Salami und Vieles mehr finden sich im ältesten Kochbuch der Welt – Coelius Apicius: De re coquinaria – einer Rezeptsammlung, die im 3.und 4.Jahrhundert n.Chr. im alten Rom angelegt wurde. Das Antiquariat Norbert Donhofer kann nun die zweite gedruckte Ausgabe – Venedig, Bernardinus de Vitalibus, 1500 – anbieten. Es ist eine von mehreren Inkunabeln, welche das Antiquariat Norbert Donhofer vor Kurzem erworben hat. Daneben finden sich noch eine Ausgabe von Sacrobosco’s „Sphaera mundi“ – Venedig, Ratdolt, 1485 – mit kolorierten Holzschnitten und den beigedruckten Werken des Peurbach und Regiomontanus, die erste illustrierte Ausgabe der Werke des Terenz – Lyon, Trechsel, 1493 – mit 161 Holzschnitten, oder die „Dietae salutis“ des Pseudo-Bonaventura. Ausführliche Beschreibungen erhalten Sie im Antiquariat Norbert Donhofer (www.antiquariat-donhofer.at).
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  • Veröffentlicht am 06 Jun 2013

    Notizen zur "Biennale di Venezia" 2013 

    Notizen zur "Biennale di Venezia" 2013
    Venedig ist immer einen Besuch wert. Die Biennale (bis zum 24. November) ist spannend und interessant.

    Vor allem der Zentralpavillon, wo der jüngste Biennale - Arte visive - Komissar aller Zeiten sein Thema "Il palazzo enciclopedico" sehr schön thematisiert hat: Übersichtlich, präzise, intelligent, elegant... Vielleicht etwas rückwärtsgerichtet für DIE internationale Schau zeitgenössischer Kunst, die erste, die es seit 1895 gibt und die Bedeutendste. Die im (Fassade in unaufdringlich in Weiß gehaltenem und mit "Biennale" angenehm zurückhaltend bezeichneten) Hauptpavillon gezeigten KünstlerInnen sind entweder schon gestorben oder in vorgerücktem Alter wie Frau Professorin Maria Lassnig, von der dreißig Jahre alte Arbeiten gezeigt werden...
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  • Autor: Dieter Tausch, Veröffentlicht am 03 Jul 2013

    Wiener Speisezettel österreichischer antiquarischer Köstlichkeiten 

    Wiener Speisezettel österreichischer antiquarischer Köstlichkeiten

    Ein Fokus auf Kunst, Wissenschaft, Literatur und Geistesleben um 1900 im Zentrum der ehemaligen Habsburgermonarchie.

    Beim heutigen internationalisierten Handel versteht es sich von selbst, daß die Ware des Antiquars grenzüberschreitend auf allen fünf Kontinenten eingekauft und überallhin verkauft werden kann. Ebenso selbstverständlich ist aber die nicht unberechtigte Annahme, daß man Bücher und Grafiken zumeist dort vorfindet, wo sie entstanden sind. Und so findet man im österreichischen Antiquariat und Kunsthandel sowie in den Auktionen naturgemäß gehäuft österreichische (Gedanken- und Ideen-) Produktion.

    Eine speziell österreichische Speisekarte ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit soll hier skizzenhaft vorgelegt werden, Erscheinungen im Leben des Antiquariats, die – hauptsächlich in Wien und vorrangig im jüdischen Intellektuellenmilieu – gedacht, geschrieben, erfunden, verlegt, gedruckt und (meist) verkauft worden sind. Kunst und Wissenschaft, die sich hier in einem hochsensiblen Klima gegenseitig und autochton befruchteten (auch der Wiener Jugendstil hat eine sehr autarke Entwicklung abseits von München, Barcelona etc. genommen und mit der französischen Art Nouveau oder dem englischen Liberty-Stil wenig gemein)...
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  • Veröffentlicht am 05 Jun 2013

    BUCHNEUERSCHEINUNG
    Alt-Wiener Zauber-, Spott- und Rühr-Spektakel. 

    <small>BUCHNEUERSCHEINUNG</small><br>Alt-Wiener Zauber-, Spott- und Rühr-Spektakel.

    Dokumente zu Raimund, Nestroy und Carl in der Theatersammlung Rainer Theobald.


    Rainer Theobald, seit fast dreißig Jahren als Experte für Autographen und wertvolle Bücher in einem großen Berliner Auktionshaus tätig, begann seine Laufbahn am Theater und mit der Theaterwissenschaft. 1976 in Berlin mit einer Arbeit über Theaterarchitektur der Schinkelzeit promoviert, baute er im Laufe mehrerer Jahrzehnte neben der Berufstätigkeit eine große Sammlung von Dokumenten zur europäischen Theatergeschichte des 17. bis 19. Jahrhunderts auf, die heute als bedeutendste deutsche Privatsammlung auf diesem Gebiet gilt...
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  • Autor: Manfred Schneider, Veröffentlicht am 23 May 2013

    Esszwang und Unsterblichkeitswille 

    Esszwang und Unsterblichkeitswille

    Körperliche und bibliothekarische Schlankheitsprogramme


    Ein durchgehender Zug der Moderne ist die Verachtung der Bücher. Seit Kant beruht die Geschichtsmetaphysik auf der Vorstellung, dass die Bibliotheken ausgeräumt werden müssten. So unterschiedliche Denker wie Marx, Nietzsche und Heidegger sehen die Welt durch Lesehunger und Bücherverschlingen einem Fäulnisprozess ausgesetzt. Die Moderne leidet an der melancholischen Vorstellung, dass diese Überfütterung das heroische Gedächtnis ruiniert und dass der Ruhm zu einer beliebigen Sache wird. Auf merkwürdige Weise verbindet sich diese Diät der Bibliotheken mit einem körperlichen Schlankheitsideal, das im 20. Jahrhundert entstand. Wer lange, möglichst immer leben will, der muss schlank und cholesterinbewusst sein. Zwei Vorstellungen von Unsterblichkeit entstehen auf dem gleichen Grund der Melancholie...
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  • Autor: dt (Dieter Tausch), Veröffentlicht am 03 Apr 2013

    Schneetwittchen und die sieben Zweets 

    Schneetwittchen und die sieben Zweets

    Dieter Tausch, Vorsitzender der AntiquarInnen Österreichs und Twitterer ohne Portefeuille, über seine neue Leidenschaft und weshalb es sich noch lange nicht ausgezwitschert hat.

    Es kann nicht geleugnet werden: Ich bin gedanklich völlig vertwittert, sprachlich gänzlich vertweetet – nur moralisch unverändert. Ein (vermutlich hoffnungsloser) Fall für die Hörsäle neurologischer Institute. Alles, was ich optisch oder akustisch aufnehme, wird sofort auf seine Tweetfähigkeit abgetastet. Jedwedes passiert den Hundertvierzigzeichen-inklusiveleerzeichen-Raster. Dabei hatte es letzten Herbst ganz harmlos angefangen. Im Rückblick allerdings denke ich oft an eine Aufschrift an der Wand des Flugunterrichtsraumes am Innsbrucker Flughafen: „Gestern wußte ich noch nicht wie man Piloth schreibt und heute bin ich schon einen“.

    Was Twitter ist, wußte auch meine Auftraggeberin und ihre Entourage nicht, und wie ein Tweet auszusehen hat, konnte mir auch niemand erklären – außer eben 140inkl.LZ. Dann schrieb ich zwei krautartige, beigegestreifte, leicht ausgefranste Tweeds und alle befanden, daß dies sehr gute Tweets wären...

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  • Veröffentlicht am 25 Mar 2013

    "Ja, ich habe es und noch viele andere": Antiquar Georg Fritsch am 14. April auf Ö1 

    "Ja, ich habe es und noch viele andere": Antiquar Georg Fritsch am 14. April auf Ö1

    Im Rahmen der Reihe Menschenbilder ist Buchhändler und Antiquar Georg Fritsch am Sonntag, 14. April 2013 um 14:05 auf Ö1 zu hören.

    Er zählt wohl zu den profiliertesten Buchhändlern, Kunstsammlern und Antiquaren nicht nur in Wien. Georg Fritsch war schon in seinen Lehrjahren bemüht, in der Welt der Bücher über alles Bescheid zu wissen, wonach ein Kunde fragen könnte. Vorbild dafür war der "Magier und Makler der Bücher" Buchmendel in der gleichnamigen Novelle Stefan Zweigs...

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  • Autor: Markus Weissenböck, Veröffentlicht am 13 Mar 2013

    35. Auktion des Auktionshauses Weissenböck am 15. Juni 2013: 12000 Andachtsbilder der Sammlung Otto David 

    35. Auktion des Auktionshauses Weissenböck am 15. Juni 2013: 12000 Andachtsbilder der Sammlung Otto David
    Im Rahmen der 35. Auktion des Auktionshauses Weissenböck gelangt die Sammlung Otto David, bestehend aus über 12000 Andachtsbildern, am 15. Juni 2013 zur Versteigerung. Die Andachtsbilder wurden in 40 jähriger Sammlertätigkeit zusammengetragen und präsentieren sich heute durch die außergewöhnliche und fachmännische Aufbewahrung in einer Qualität, die vermutlich in diesem Umfang wohl noch nie angeboten werden konnte.

    Das Auktionshaus, welches sich auf antiquarisches Papier spezialisiert hat, versteigert seit nunmehr 17 Jahren hauptsächlich Ansichtskarten und seit 5 Jahren auch Fotografie. In dieser Zeit wurden an die 2500 Wiener Werkstätte Postkarten und zwei komplette Kartenserien der Künstlervereinigung Bauhaus verkauft. Die Spezialität des Hauses ist die Erstellung aufwendiger und qualitativ hochwertiger Kataloge. Durch die Erstellung von gesonderten Sammlungskatalogen werden die Sammlerstücke in einem gebührenden Rahmen präsentiert. Somit entsteht nun auch ein Sonderkatalog in Buchform für die Sammlung Otto David. Wir hoffen als Auktionshaus den Erwartungen des Marktes und den Kunden gerecht zu werden.

    Weitere Informationen auf der Website des Auktionshauses
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